Die sozialen Netzwerke sind nicht nur ein vorübergehender Trend. Sie stehen im Zentrum der Gesellschaft und entwickeln sich weiter. Es gibt schon einige Weiterentwicklungen, die sich abzeichnen. (Ebersbach et al., 2008, S. 96)
Die Netzwerke haben neue Altersgruppe entdeckt, nämlich die Minderjährigen und die Senioren. Das SchülerVZ wurde anfangs 2007 gegründet und hat mehrere Millionen Mitglieder. Ebenso eine wichtige Zielgruppe sind die Senioren, auch Silver Surfer genannt. Gemäss einer ARD/ZDF Online-Studie ist diese Gruppe stark gewachsen und sollte man nicht unterschätzen. Deshalb gibt es schon Seniorenportale wie Iquarius oder Platinnetz. (Ebersbach et al., 2008, S. 96)
Die sozialen Netzwerke werden sich stärker auf bestimmte Bereiche fokussieren. Es gibt schon jetzt kleinere Plattformen, die sich auf ein gewisses Thema konzentriert, wie z.B. Networking-Site für werdende Mütter oder für Vegetarier. (Ebersbach et al., 2008, S. 96)
Viele besitzen diverse Accounts und haben keine Lust, sich immer wieder ein neues Profil anzulegen. Daher zeichnet sich auch eine Entwicklung zu Meta Social Networks ab. Hier werden Daten von den erfolgreichen Netzwerkplattformen durchsucht und die Profildaten zusammengestellt. (Ebersbach et al., 2008, S. 97)
Die Gegenbewegung sind die Antisozialen Netzwerke. Die sozialen Netzwerke stossen bei einigen auf Ablehnung und zeigen dies durch ihre Haltung. Ein Beispiel ist Enemybook. Wie der Name es schon sagt, können hier die Feinde statt Freunde aufgelistet werden. Die „Feinde“ werden natürlich nicht informiert, dass sie auf der Liste sind und können sich auch nicht wehren. (Ebersbach et al., 2008, S. 97)

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