Zusammenfassung

Der absolute Trend sind die sozialen Netzwerke und werden immer häufiger genutzt. Jeder soll dort ein Profil haben, ansonsten ist man out. Die Anmeldung ist sehr einfach und meistens kostenlos. Das Profil kann mit Fotos und Texten dekoriert werden. Wichtig ist, dass man sich mit anderen Profilen vernetzt und so diese auch anschauen sowie kommentieren kann. Diese Netzwerke sind sehr praktisch, da man nicht auf die räumliche und zeitliche Unterschiede achten muss. Es ist relativ einfach, Gleichgesinnte zu finden und sie in die Freundesliste aufzunehmen. Auch bestehende Freundschaften können so gehalten werden. Nicht nur für private Personen ist es von Nutzen, sondern auch für die Geschäftswelt. So besteht die Möglichkeit ein Beziehungsgeflecht mit anderen Geschäftspersonen aufzubauen. Dies kann für die eigene Karriere sehr hilfreich sein, denn man hat Erfolg, wenn man gut ausgebaute Beziehungen hat.

Viele User sind sich aber nicht bewusst, dass soziale Netzwerke keine Privatsphärenbereiche sind, sondern öffentlich zugänglich. Somit stellen sie sensible Daten in ihr Profil, die später einen Nachteil für sie haben könnten. Deshalb ist es erforderlich, den verantwortungsvollen Umgang mit persönlichen Daten zu fördern und auf die Gefahren aufmerksam zu machen. Zudem sollte man die User dazu anhalten, die Einstellungen sich genauer anzuschauen, da die Standardeinstellungen meistens sehr freizügig sind. Es existieren Unternehmen wie Reputation Defender, die unliebsame Daten im Netz löschen und Schutz bieten.

Es zeichnen sich schon gewisse Trends bei den sozialen Netzwerken ab. Neue Zielgruppen wie Minderjährige und Senioren wurden entdeckt und haben grossen Zuwachs. Zudem werden sich viele Netzwerke sich auf bestimmte Themen spezialisieren. Ebenso entwickeln sich Meta Social Networks, damit man nicht immer ein Profil neu anlegen muss. Ein erfolgreicher Trend hat auch immer eine Gegenbewegung. So gibt es die Antisozialen Netzwerke, in denen man sich dem Trend verweigert.

Persönliches Fazit

Das gewählte Thema „Soziale Netzwerke“ ist ein sehr spannender Bereich und hat mich fasziniert. Die sozialen Beziehungen in der Gesellschaft im realen Leben haben sich auch auf die virtuelle Welt verlagert. Wir knüpfen unsere Beziehung oft nicht mehr im Alltag, sondern in den Netzwerken im Web.

Bei meiner Recherche habe ich immer wieder gestaunt, wie reichhaltig die sozialen Netzwerke sind und was es dort an Fülle von Daten gibt. Durch diese Vertiefung ist mein Bewusstsein geschärft worden im Umgang mit persönlichen Daten. Es gab immer wieder neue Sachen, die ich entdeckte wie z.B. die Privatsphäre-Einstellungen.

Das Thema „soziale Netzwerke“ ist ein grosses Gebiet und ich habe durch diese Arbeit einen interessanten Einblick erhalten. Das Erforschen dieses Themas hat mich auf die Chancen und Gefahren der sozialen Netzwerke aufmerksam gemacht. Es wäre ein sehr spannender Bereich, um sich weiter zu vertiefen. Aufgrund des Stoffumfanges habe ich gewisse Gebiete ausgewählt und vertieft behandelt. Andere Bereiche wurden nur kurz angesprochen.

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Die sozialen Netzwerke sind nicht nur ein vorübergehender Trend. Sie stehen im Zentrum der Gesellschaft und entwickeln sich weiter. Es gibt schon einige Weiterentwicklungen, die sich abzeichnen. (Ebersbach et al., 2008, S. 96)

Die Netzwerke haben neue Altersgruppe entdeckt, nämlich die Minderjährigen und die Senioren. Das SchülerVZ wurde anfangs 2007 gegründet und hat mehrere Millionen Mitglieder. Ebenso eine wichtige Zielgruppe sind die Senioren, auch Silver Surfer genannt. Gemäss einer ARD/ZDF Online-Studie ist diese Gruppe stark gewachsen und sollte man nicht unterschätzen. Deshalb gibt es schon Seniorenportale wie Iquarius oder Platinnetz. (Ebersbach et al., 2008, S. 96)

Die sozialen Netzwerke werden sich stärker auf bestimmte Bereiche fokussieren. Es gibt schon jetzt kleinere Plattformen, die sich auf ein gewisses Thema konzentriert, wie z.B. Networking-Site für werdende Mütter oder für Vegetarier. (Ebersbach et al., 2008, S. 96)

Viele besitzen diverse Accounts und haben keine Lust, sich immer wieder ein neues Profil anzulegen. Daher zeichnet sich auch eine Entwicklung zu Meta Social Networks ab. Hier werden Daten von den erfolgreichen Netzwerkplattformen durchsucht und die Profildaten zusammengestellt. (Ebersbach et al., 2008, S. 97)

Die Gegenbewegung sind die Antisozialen Netzwerke. Die sozialen Netzwerke stossen bei einigen auf Ablehnung und zeigen dies durch ihre Haltung. Ein Beispiel ist Enemybook. Wie der Name es schon sagt, können hier die Feinde statt Freunde aufgelistet werden. Die „Feinde“ werden natürlich nicht informiert, dass sie auf der Liste sind und können sich auch nicht wehren. (Ebersbach et al., 2008, S. 97)

Einmal persönliche Daten ins Netz gestellt, wird es schwierig diese wieder zu löschen. Es können beispielsweise Fotos und Texte schon auf andere Webseiten kopiert werden. Solche Fotos, die den User nachteilig darstellen lassen, können ganz schön ins Auge gehen. Damit diese unvorteilhaften Daten nicht für immer im Netz bleiben, haben sich bestimmte Unternehmen zur Aufgabe gemacht, diese vom Netz zu tilgen. (ndr)

Ein Beispiel dieser Unternehmen ist Reputation Defender und wurde schon im Jahre 2006 gegründet. Es ist das erste umfassende Unternehmen für Onlinerufmanagement und Privatsphäre im Internet. Es wird nach unerwünschten Inhalten im öffentlichen sowie im geschützten Bereich des Internets gesucht und die Informationen über die Person werden entfernt. Die Unternehmung ist der Meinung, dass der Ruf im realen Leben sowohl auch im virtuellen Raum von grösster Wichtigkeit ist. Die Rufschädigung in der virtuellen Welt kann den Alltag sehr stark betreffen. (reputation defender, 2009)

Bei meiner Recherche bin ich, wie oben schon erwähnt, auf das Unternehmen Reputation Defender gestossen. Es hat mich erstaunt, dass man solch einen Service in Anspruch nehmen kann. Vorteilhaft dabei ist, dass man falsche Informationen über die Person löschen kann. Es ist ein guter Anfang, um solche Probleme zu lösen. Das Bewusstsein der Bevölkerung sollte aber doch mehr auf diese Problematik sensibilisiert werden. Ein weiterer Lösungsansatz wäre ein internationales Gesetz, um gegen Rufschädigung zu wirken, was aber nicht einfach sein könnte.

Heute liegen Business Netzwerke stark im Trend. Viele sind in Xing oder LinkedIn registriert. In diesen Netzwerken kann man seinen beruflichen Werdegang, Fremdsprachenkenntnisse und andere Kenntnisse beschreiben. (Onpulson, 2007) Wie in normalen Netzwerken, ist es möglich sich mit anderen zu vernetzen. So entsteht ein grosses Beziehungsgeflecht, das eventuell dazu dienen kann, Erfolg im Beruf zu haben oder sogar einen neuen Job zu finden. Um Geschäftsbeziehungen aufzubauen, braucht es aber ein bisschen Geduld, denn das ist eher eine langfristige Angelegenheit. Das gegenseitige Vertrauen muss zuerst aufgebaut werden, nur dann kann ein Geschäft zustande kommen.

Zudem dienen Business Netzwerke zunehmend dem beruflichen Austausch, um z.B. über fachliche Fragen zu diskutieren. Es gibt immer mehr Netzwerke, die sich auf bestimmte Berufsgruppen konzentrieren. Diese haben einen grossen Zuwachs. (zdnet, 2007)

Meistens sind Business Netzwerke gratis und werden durch Werbung sowie kostenpflichtige Zusatzdienste finanziert. Ebenso achten die Netzwerke darauf, dass man sich unter dem wahren Namen registriert und sich nicht mit einer falschen Identität anmeldet. Ansonsten würde das Image der Plattform darunter leiden und die Zugriffszahlen würden zurückgehen. (zdnet, 2007)

In virtuellen Netzwerken ist ein Trend zu gefälschten Profilen zu erkennen. Die erste Möglichkeit ist die Erstellung eines Profils unter einem falschen Namen oder es wird eine Profil einer Berühmtheit angelegt. Dies kann relativ einfach geschehen und die echte Identität wird selten verifiziert. Meistens will sich der User nur tarnen, aber es kann auch mit Absicht gemacht werden. (Ebersbach et al., 2008, S. 240) Erschreckend ist, dass beispielsweise auf Facebook etliche Profile wie von Adolf Hitler und Josef Stalin sind (tagesanzeiger, 2009). Dies habe ich selbst nachgeprüft und ich habe tatsächlich einige Profile mit Foto von Adolf Hitler gefunden. Man kann sie sogar in die Freundesliste aufnehmen. Ob das nun aus Sympathie oder Spass geschieht, ist nicht ganz klar. Meiner Meinung nach, ist diese Art von „Spass“ geschmacklos oder gefährlich.

Es gibt aber auch User, die einfach eine falsche Identität kreieren. Ein Beispiel wäre die Geschichte im Tagesanzeiger (tagesanzeiger, 2009). Ein Zürcher hat sich ein falsches männliches Profil angelegt und mit fremden Fotos von Google dekoriert. Leider bekam er nicht so viele Freundesanfragen. Deshalb hat er sich noch ein weibliches Profil mit Beruf Musicaltänzerin dazu kreiert. Das zweite Profil fand eindeutig mehr Aufmerksamkeit als das erstere. Danach kam eine Anfrage für ein Treffen von einer anderen Tänzerin und da meldete sich sein schlechtes Gewissen. Danach schrieb er dieser Tänzerin, dass das Profil eine Fälschung sei und löschte beide Accounts. (tagesanzeiger, 2009)

Das sind ganz zwei verschiedene Arten von falschen Identitäten, die wahrscheinlich am gebräuchlichsten sind. Auf diese Weise kann man Freunde finden, die die gleichen Interessen haben und man hat die Möglichkeit sich zu integrieren. Man kann seine ganze Fantasie einsetzen, um eine eigene Person zu erfinden. Die anderen wissen nicht, ob die nun existiert oder nicht. Bei Berühmtheiten wird es da schon schwieriger, da diese oft mehrfach vorhanden sind und die Wahrscheinlichkeit ist gross, dass die Profile gefälscht sind.

Oft wird das Schlagwort „Soziale Netzwerke“ mit Missbrauch von Daten verbunden. Deshalb ist es wichtig, sich richtig zu schützen. Ganz aus dem Netzwerk auszusteigen ist auch keine Lösung. Denn trotz der Gefahren sind sie ganz nützlich und unterhaltsam. Jedoch wäre es angebracht einige Dinge nicht zu tun, um sich selbst zu schützen. Besonders vorsichtigen Umgang mit persönlichen Daten ist gefordert. (saferinternet)

Die Äusserungen sind öffentlich und dauerhaft vorhanden (Ebersbach et al., 2008, S. 242). Ebenso sollte man keine Bilder und Fotos veröffentlichen, die die Person nachteilig darstellen lassen (saferinternet). Nicht nur Freunde schauen sich diese Fotos, sondern auch zukünftige Arbeitgeber durchforsten die sozialen Netzwerke. Gemäss einer Studie des Fraunhofer Instituts konnten viele Plattformen in Bezug auf Privatsphärenschutz nicht wirklich überzeugen und haben zahlreiche Mängel.

Jedoch besteht die Möglichkeit mit dem eigenen Profil seine Reputation zu fördern, indem man sich in ein möglichst gutes Licht rückt. Ein anderes Mittel sind die Einstellungen für die Privatsphäre im eigenen Account. Hier kann man bestimmen, wer auf das Profil zugreifen darf und welche Daten angegeben werden dürfen. (Ebersbach et al., 2008, S. 243)

Da ich selbst in einem sozialen Netzwerk bin, habe ich mir die Einstellungen zur Privatsphäre näher angeschaut. Die Standardeinstellungen lassen ziemlich viel zu, aber ansonsten kann man sehr gut einschränken, wer das Profil sehen darf und welche Informationen für andere sichtbar sind. Was mich sehr erstaunt hat ist, dass man sogar festlegen kann, ob mein Eintrag durch die Suchmaschinen aufgefunden werden können. Diese Einstellung sollte man umgehend deaktivieren, um die Freigabe von Daten im Internet zu vermeiden.

Durch meine Auseinandersetzung mit dem Schutz der Privatsphäre in sozialen Netzwerken, ist mein Bewusstsein geschärft worden. Diese Einstellungen sollte man sich auf jeden Fall genauer anschauen.

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Wie schon im vorherigen Blog erwähnt, ist es nicht leicht, Intimitäten welche ins Netz gestellt worden sind, rückgängig zu machen. Oft werden zu viele persönliche Daten im Profil preisgegeben, was von anderen gut missbraucht werden kann. Ich denke, dass man schon aus wenigen Informationen viele Rückschlüsse auf die Person gezogen werden können.
Es ist ein Widerspruch in sich, wenn ein Privatbereich in sozialen Netzwerken veröffentlicht wird. Private Daten im Netz, sind automatisch so öffentlich zugänglich. Es ist ein Trugschluss, dass das Profil ein Privatbereich und jederzeit löschbar sei. (Heesen et al., S. 2) Der Zugriff auf die persönlichen Seiten ist für geschickte Internetuser relativ einfach und kann missbraucht werden. In der Sendung von NDR wird gut beschrieben, was für sensible Daten von den Benutzern ins Netz gestellt werden und wer diese weiter verwendet.

Deshalb sollte die Bevölkerung dazu angehalten werden, dass mit privaten Daten vorsichtig umgegangen werden soll. So könnte den Missbrauch durch Dritte vermieden werden. Nach dem Grundsatz: private Daten schützen, öffentliche nützen. Damit ist der verantwortungsvolle Umgang mit den persönlichen Daten gemeint. So haben es die Datenspione schwerer, die Spuren, die der User hinterlassen hat, zu verfolgen. (Ebersbach et al., 2008, S. 242)

Selbstinszenierung

Im realen Leben inszeniert sich der Mensch selbst, was eigentlich normal ist. Genau dasselbe geschieht in den sozialen Netzwerken, nur viel verstärkter. Das Profil wird interessant gestaltet und oft mit sehr privaten Details aus dem Leben angereichert. Somit glaubt der User, er habe bessere Chancen, um neue Kontakte zu knüpfen. In den sozialen Netzwerken werden Fotos von sich selbst hochgeladen, Texte kreiert und Meinungen veröffentlicht, ohne daran zu denken, dass alles öffentlich zugänglich ist. So werden oft Intimitäten ins Netz gestellt. Dies rückgängig zu machen ist nicht so leicht.

Dieser Blog beschreibt die Selbstinszenierung der User im Internet sehr anschaulich.

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Gleichgesinnte finden

Soziale Netzwerke sind ideal, um neue Kontakte knüpfen zu können. Es werden neue Freunde gefunden, die die gleichen Interessen oder Haltungen teilen (Ebersbach, 2008, S. 202). Von Vorteil ist, dass die Freundschaften sich nicht nur auf die eigene Umgebung beschränkt ist, sondern man hat die Möglichkeit auf der ganzen Welt neue Leute kennenzulernen. Manche beschliessen sogar mit diesen neuen Freunden im realen Leben auf Reisen zu gehen oder etwas anderes zu unternehmen. Auf diesem Weg entdeckt der User neue Welten und kann neue Erfahrungen machen.

Gesellschaftliche Bedeutung

Die sozialen Netzwerke haben heute eine enorme Bedeutung und immer mehr Leute entdecken solche Netzwerke. Es ergeben sich gute Möglichkeiten, um mit Freunden in Kontakt zu bleiben. Denn viele Freunde und Bekannte ziehen weg und die Freundschaftsbeziehung löst sich auf. Mit den sozialen Netzwerken lässt sich das schnell beheben und die Freundschaft wird wieder aufgefrischt. Soziale Barrieren werden überwunden und es gelingt Leute mit gleichen Interessen zu finden. Es beschränkt sich nicht nur auf die gleiche Umgebung, vielmehr umfasst es die ganze Welt. Nicht nur Freunde und Bekannte werden gefunden, sondern es werden auch neue Beziehungen aufgebaut. Ebenso hilft es die Tendenz der Isolation in unserer Gesellschaft zu durchbrechen. (Ebersbach et al., 2008, S. 199)
Im Web ist es viel leichter neue Kontakte zu knüpfen, als im realen Leben. Zudem kann der Mensch auch seine Kreativität entfalten und sich selbst verwirklichen (Ebersbach et al., 2008, S. 202).

Kreativität und Selbstverwirklichung?

Es besteht die Möglichkeit selbst ein originelles Profil herzustellen. Dabei kann man selbst entscheiden, wie diese persönliche Seite auszusehen hat. Der Kreativität sind also keine Grenzen gesetzt. Doch meiner Meinung nach ist schon ein bestimmtes Raster vorgegeben, in welches man die persönlichen Informationen abzufüllen hat. Die Fotos kommen hierhin, Texte dorthin; alles ist schon vorbestimmt.

Die andere Frage wäre, ob man sich in sozialen Netzwerken tatsächlich selbst verwirklichen kann. Unter Selbstverwirklichung verstehe ich, dass der Mensch seine Wünsche in die Realität umsetzt und nicht in der virtuellen Welt. Er würde sich sozusagen nur in der imaginären Welt selbst verwirklichen.

Literaturrecherche

Literatur über die sozialen Netzwerke findet man relativ genug. Leider werden meistens nur die technischen Möglichkeiten beschrieben, aber nur wenig aktuelles über die Bedeutung in der Gesellschaft.

Soziale Netzwerke, wie Facebook und MySpace sind bestens bekannt und werden sehr häufig genutzt. Ein grosser Teil des sozialen Umgangs findet in sozialen Netzwerken statt. Jede/r hat die Möglichkeit eine personalisierte Webseite zu erstellen. Auf dieser Webseite können die Benutzer ihr eigenes Profil anlegen und sich mit anderen Bekannten und Freunden vernetzen. (Tagesschau, 2007)

Was versteht man unter dem Begriff soziale Netzwerke? Unter dem Netzwerkbegriff versteht man, dass viele Akteure miteinander verbunden sind. Wird das Wort „sozial“ noch dazugenommen, besteht das Netzwerk aus Verbindungen mit sozialen Beziehungen. Wesentliches Merkmal bei den Mitgliedern der sozialen Netzwerke sind gemeinsame Interessen, welche diese untereinander verbinden. (Pelzl, 2008, S. 5)

Interessant für mich zu wissen ist, was für Auswirkungen dieser Trend zu sozialen Netzwerken auf die Gesellschaft hat. Warum werden so viele Details aus der Privatsphäre im Internet publiziert? Die Webseiten sind doch allen zugänglich und es kann ein Weg gefunden werden, um die Mitteilungen lesen zu können. Sind sich die Leute nicht bewusst, dass ihre Profile für alle zugänglich sind? Die Benutzer veröffentlichen ihre innersten Gedanken und Gefühle.

Es wäre lohnenswert zu wissen, wie gut die Daten geschützt sind und ob die Daten wirklich so einfach vom User gelöscht werden können. Ist es so schwierig im realen Leben Kontakt zu knüpfen? Ebenso möchte ich in Erfahrung bringen, ob dieser Trend in Zukunft noch anhalten wird.

In meinen Recherchen werde ich den Schwerpunkt auf die Themen Datensicherheit und Veränderung des sozialen Verhaltens setzen.

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